| |  Sie arbeiten in einem kleinen Firmennetzwerk mit bis zu 5 Benutzern und vermissen eine leistungsfähige Messaging-Lösung um mit Ihren Kollegen und Kunden effektiv zu kommunizieren ?
Dann sollten Sie einen Blick auf den jüngsten Spross aus dem Hause Tobit werfen. David dsl vereint die Möglichkeiten seiner großen Brüder mit den Vorteilen einer DSL-Anbindung per Flatrate.
Wir haben das Produkt einem ausführlichen Test, von der Installation und Einrichtung über die Wartung und Pflege bis hin zum echten Einsatz unterzogen.
I. Installation:
Die Installation sollte auf einem Netzwerkserver mit dem Betriebssystem Windows NT oder Windows 2000 Server vollzogen werden. Eine Anbindung des Netzwerks entweder direkt über den Server oder einen Router an eine DSL-Flatrate ist zu empfehlen, um die sogenannten Server-Located-Services zu nutzen. Das bedeutet im Klartext, dass Ihre Nachrichtenzentrale von einem beliebigen PC mit Internetzugang oder per Wap-Handy erreichbar ist. Dadurch haben Sie als Anwender die Möglichkeit, von überall auf Ihre aktuellen Nachrichten, Faxe oder den Anrufbeantworter zuzureifen.
Während der Installation werden Ihnen nur einige wenige Informationen abverlangt, zum Beispiel eben jene Angabe, ob Sie auf Ihren Nachrichteneingang auch von einem externen PC zugreifen möchten. Dem Systemadministrator mit etwas Erfahrung im Bereich Internet- und TCP/IP-Einstellungen werden hier keine Probleme bereitet. Wobei eine gute Vorbereitung und Planung hierbei auf jeden Fall hilfreich ist. Ein ausführliches Handbuch zur Einrichtung steht auf der CD im PDF-Format zur Verfügung.
II. Einsatz des Servers
Nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, beginnt der praktische Einsatz nicht, ohne weitere Einrichtungen vorzunehmen. Sinnvollerweise sollten vor dem eigentlichen Betrieb, wenn nötig, ein ISDN- oder Modemport eingerichtet werden, um den automatischen Faxempfang zu gewährleisten. Bevor die einzelnen E-Mail-Konten eingetragen werden, ist eine Benutzereinrichtung durchzuführen. Dabei bietet Ihnen das Administrationsprogramm an, die NT-Domänen-Benutzer zu übernehmen. Jedem dieser Benutzer sollte dann eine E-Mail-Adresse und ein interner Name zugewiesen werden. So ist gewährleistet, das jeder Anwender sein eigenes Postfach einsehen kann.
Die einzelnen Einstellungen z.B. bezüglich des Abfrage-Intervalls der Mail-Konten, sind leicht einsehbar und gehen flott von der Hand.
III. Der Alltagbetrieb
Ein korrekt eingerichteter Server versieht seinen Dienst, ohne das die Anwender etwas davon mitbekommen. Er nimm die ankommenden Faxe entgegen und verteilt diese entsprechend den hinterlegten Verteilregeln an die einzelnen Benutzer ebenso selbstverständlich wie die eingehenden E-Mails. Der Anrufbeantworter, den sich jeder Nutzer einrichten kann, empfängt Voice-Nachrichten, sollte sich der Anwender gerade nicht an seinem Platz befinden.
Und auf Wunsch können die Benutzer auch Ihre Nachrichten z.B. von zu Hause per Internet oder von unterwegs per Laptop oder WAP-Handy abfragen.
IV. Fazit
Alles in allem ergibt sich durch den Einsatz des neuen Tobit-Produktes eine umfassende Vereinheitlichung der verschiedenen Medien Fax, SMS oder Voice-Mail. Die Bearbeitungszeit der einzelnen Nachrichten wird durch umfangreiche Sortier- und Ablagemöglichkeiten optimiert. Der einzige Wehrmutstropfen ist die maximale Benutzerzahl von 5 gleichzeitigen Zugriffen. | |